Roadmap

Von der Idee zur ersten Engine.

Wie aus dem Frust über eigene Fehlentscheidungen ein System wurde, das Regeln einhält, wenn Menschen es nicht tun. Der Weg bis zur ersten Beta — und was als Nächstes kommt. Ohne beschönigte Zwischenschritte.

Monate Entwicklung
15
Monate Entwicklung
Stationen bis heute und danach
14
Stationen bis heute und danach
Modelle stimmen über jedes Setup ab
3
Modelle stimmen über jedes Setup ab
Engine live, die nächsten folgen
1
Engine live, die nächsten folgen
I

Das Problem

Warum es diesen Bot überhaupt gibt.

  1. 01Ursprung

    Das Problem saß vor dem Bildschirm

    Disziplin unter Druck ist nicht verlässlich.

    Ein funktionierender Plan, zwei rote Tage, und der Stop wird verschoben. Nicht weil sich der Markt geändert hätte, sondern weil Verlieren wehtut. Die Idee entstand nicht aus einer Marktlücke, sondern aus der Einsicht, dass Disziplin unter Druck nicht verlässlich ist.

  2. 02Erste Versuche

    Regeln, die nur eine Marktphase kannten

    Starre Regeln verschieben das Problem nur nach vorn.

    Die ersten Skripte waren simpel: feste Schwellen, feste Bedingungen. In der Phase, aus der sie entstanden waren, liefen sie gut. Drehte der Markt, liefen sie weiter — nur eben falsch. Starre Regeln lösen das Problem nicht, sie verlagern es nach vorn.

    RegelbasiertFeste Schwellen
„Die Idee entstand nicht aus einer Marktlücke, sondern aus der Einsicht, dass Disziplin unter Druck nicht verlässlich ist.“
aus Station 01
II

Das Fundament

Menschen und Daten, bevor irgendein Modell lief.

  1. 03Team

    Drei Leute, drei Blickwinkel

    Drei Blickwinkel, die sich gegenseitig korrigieren.

    Ein Trader, der weiß, wo Strategien in der Praxis brechen. Ein ML-Spezialist, der weiß, wann ein Modell sich selbst belügt. Ein Entwickler, der beides bedienbar macht. Kein Investorengeld, keine Deadline — dafür die Freiheit, Ansätze zu verwerfen.

  2. 04Datenbasis

    Erst die Daten, dann die Modelle

    Auf schlechten Daten überzeugt jedes Modell, aber nur auf dem Papier.

    Vor dem ersten Modell stand Monate an Aufräumarbeit: Lücken in Historien, verschobene Zeitstempel, Kurse aus Phasen ohne echte Liquidität. Ein Modell, das auf schlechten Daten überzeugt, überzeugt nur auf dem Papier.

    HistorienTick-DatenBereinigung
III

Die Modelle

Was getestet, verworfen und behalten wurde.

  1. 05Modell-Tests

    Die meisten Ansätze haben es nicht geschafft

    Ein Backtest beweist nichts. Die Zeit danach schon.

    Mehrere Modellfamilien traten gegeneinander an — von einfachen Entscheidungsbäumen bis zu Netzen für Zeitreihen. Die interessanteste Erkenntnis war nicht, welches gewonnen hat, sondern wie viele im Backtest glänzten und außerhalb ihres Zeitraums zerfielen. Lehrbuch-Overfitting, sichtbar erst in der Walk-Forward-Validierung.

    BaumverfahrenZeitreihen-NetzeWalk-Forward
  2. 06Ensemble

    Drei Modelle statt einem Gewinner

    Keine Mehrheit, kein Signal.

    Naheliegend wäre gewesen, das beste Modell zu nehmen. Nur war keines über alle Marktphasen das beste — jedes hatte Regime, in denen es die anderen schlug, und solche, in denen es danebenlag. Geblieben sind drei mit unterschiedlichem Blick: Trend, Momentum, Volatilität. Sie stimmen über jedes Setup ab, ihre Stimmen sind unterschiedlich gewichtet, und erst über einem Schwellwert entsteht ein Signal. Wer über längere Zeit danebenliegt, verliert an Gewicht.

    EnsembleGewichtete MehrheitModell-Diversität
  3. 07Indikatoren

    Weniger Signale, bessere Signale

    Bestätigung ist nicht dasselbe wie Wiederholung.

    Der erste Reflex ist, Indikatoren zu sammeln. Der zweite, sie wieder zu entfernen. Viele messen dasselbe mit anderen Formeln und täuschen Bestätigung vor, wo nur Wiederholung ist. Geblieben ist eine kleine Auswahl, die tatsächlich Unterschiedliches sieht.

    Feature-AuswahlKorrelationen
  4. 08Market Profile

    Wo gehandelt wurde, nicht nur zu welchem Preis

    Volumen zeigt, wo eine Bewegung Substanz hat.

    Eine Kurslinie sagt, wo der Preis war. Sie sagt nicht, wo tatsächlich Volumen lag und welche Zonen umkämpft waren. Market Profile brachte diese Struktur hinein: der Point of Control als meistgehandeltes Niveau, die Value Area als Bereich, in dem der Großteil des Volumens lag. Damit ein Gefühl dafür, welche Bewegungen Substanz haben und welche nur Rauschen sind.

    VolumenverteilungPoint of ControlValue Area
„Die meisten Ansätze, die wir getestet haben, sind nicht Teil des Produkts geworden.“
aus Station 05
IV

Die Absicherung

Die Schicht mit Vetorecht.

  1. 09Risiko-Schicht

    Die Schicht, die über dem Modell steht

    Das Modell darf sich irren. Das Risikolimit nicht.

    Ein Signal darf sich irren, ein Risikolimit nicht. Take-Profit, Stop-Loss und gestaffelte Einstiege per DCA sind fest eingebaut, dazu ein Drawdown-Limit je Engine und ein Befehl, der alles sofort schließt. Die Schicht hat Vetorecht: Sie kann jedes Signal blockieren, das Modell sie aber nicht überstimmen.

    TP / SL / DCADrawdown-LimitNotfall-Flatten
V

Live

Wo wir heute stehen.

  1. 10JetztLive

    GOLDBOT — erste Beta

    Gold zuerst, weil man dort am klarsten sieht, was die Engine tut.

    Die Engine läuft live auf XAU/USD — begrenzte Plätze, öffentlich mitlaufende Trades, Zugang nur nach Freischaltung. Gold zuerst, weil die Sessions klar strukturiert sind und sich das Verhalten sauberer beurteilen lässt als im Dauerbetrieb der Kryptomärkte.

    XAU/USDVT MarketsBegrenzte Plätze
VI

Ausblick

Was als Nächstes kommt, ohne Termine.

  1. 11Als NächstesGeplant

    Vierter Trader steigt ein

    Ein zweites Paar Augen auf jeder Regel.

    Ein weiterer Trader übernimmt das Feintuning der Engine: Signale nachschärfen, Strategien auf neue Marktphasen re-testen und die Risikoregeln gegenprüfen. Ein zweites Paar Augen auf dem, was bisher eine Person verantwortet hat.

    Signal-TuningRe-TestsStrategie-Review
  2. 12DanachGeplant

    Forex & Indizes auf derselben Engine

    Mehr Märkte, dieselbe Engine, dasselbe Konto.

    Major-Währungspaare, Nasdaq und DAX kommen zur bestehenden Engine dazu — über dasselbe VT-Konto, ohne dass du etwas Neues eröffnen musst. Deutlich zurückhaltender gehandelt als Gold: weniger Positionen, längere Haltedauer.

    FX-MajorsNasdaqDAX
  3. 13DanachGeplant

    BTCBOT wird öffentlich

    Krypto schläft nie. Die Risiko-Schicht auch nicht.

    Der Krypto-Dauerbetrieb stellt andere Anforderungen: kein Sessionende, keine Handelspause, dünnere Orderbücher am Wochenende. Risiko und Ausführung müssen sich darauf erst über mehrere Marktphasen beweisen. Läuft über eine eigene Börse, nicht über VT.

    BTCEigene Börse
  4. 14ZuletztGeplant

    ALTSBOT

    Live, wenn es überzeugt. Nicht nach Kalender.

    Die Altcoin-Breite kommt zum Schluss, weil sie am anspruchsvollsten ist: viele Paare, sprunghafte Liquidität, Korrelationen, die sich ohne Vorwarnung drehen. Er geht live, wenn er über mehrere Marktphasen überzeugt hat — nicht nach Kalender.

    AltcoinsKorrelationen

Diese Roadmap beschreibt den Entwicklungsweg, nicht die Wertentwicklung. Sie enthält bewusst keine Renditeversprechen. Aktuelle Zahlen stehen im Track Record; jeder laufende Trade ist in den Telegram-Kanälen einsehbar.

Woran wir festhalten

Vier Grundsätze, die sich aus den Fehlversuchen ergeben haben — und die sich seitdem nicht geändert haben.

01

Modelle werden verworfen, nicht verteidigt

Jeder Ansatz muss sich außerhalb seines Trainingszeitraums behaupten — auf Phasen, die er nie gesehen hat. Ein Modell, das nur im Rückblick funktioniert, wird aussortiert, egal wie gut die Kurve aussieht.

02

Struktur schlägt Signalmenge

Nicht mehr Indikatoren, sondern solche, die verschiedene Dinge messen. Dazu die Frage, wo Volumen tatsächlich lag — damit lassen sich Bewegungen mit Substanz von bloßem Rauschen trennen.

03

Risiko ist keine Einstellung

Stops, Positionsgrößen und Drawdown-Limits sind keine Optionen, die man abschalten kann. Sie liegen über dem Modell und greifen auch dann, wenn ein Signal überzeugt klingt.

04

Jeder Trade ist einsehbar

Entry, Exit, Ergebnis — alles läuft öffentlich in den Telegram-Kanälen mit. Wer einem automatisierten System Kapital anvertraut, sollte sehen können, was es tut. Auch an schlechten Tagen.

Wer dahintersteckt

Kein Investorengeld, keine Deadline von außen. Dafür Blickwinkel, die sich gegenseitig korrigieren — bald einer mehr.

TraderSchweiz

Bringt die Praxis ein: Welche Setups halten im echten Markt, wo brechen sie, und welches Risiko ist über Monate tragbar.

ML-SpezialistDeutschland

Verantwortet Modellauswahl und Validierung — und die unbequeme Aufgabe, Ansätze auszusortieren, die sich selbst bestätigen.

Frontend-EntwicklerDeutschland

Baut alles, was Nutzer zu sehen bekommen: Konsole, Reports, Telegram-Anbindung und die Wege dazwischen.

Zweiter TraderStößt dazu

Übernimmt Signal-Feintuning, Re-Tests auf neue Marktphasen und die Gegenprüfung der Risikoregeln — ein zweites Paar Augen auf dem, was bisher einer verantwortet.

Warum anonym

Wir treten bewusst ohne Namen und Gesichter auf. Wer öffentlich mit Handelssystemen in Verbindung gebracht wird, wird zur Zielscheibe — für Social Engineering ebenso wie für Nachahmer. Die Arbeit soll für sich stehen: jeder Trade ist öffentlich nachvollziehbar, auch ohne dass wir es sind.

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